Privilegiert, dem vom Aussterben bedrohten Geparden eine Heimat zu gewähren, bietet Samara einer bemerkenswerten Persönlichkeit ein Zuhause: als wilder Gepard geboren hat das Leben von Sibella beinahe in den Händen von Jägern sein Ende gefunden. Nachdem sie in brutaler Gefangenschaft gehalten wurde, hatte sie das Glück von „de Wildt Cheetah“ und „Wildlife Trust“ gerettet zu werden , wobei sie lebensrettenden chirurgischen Eingriff und anschliessende Rehabilitation erfahren durfte.
Im Dezember 1993 begann ein neues Kapitel in Sibellas Leben, als sie, zusammen mit zwei männlichen Geparden, auf Samara freigelassen wurde. Obwohl sie gelegentlich an den Schmerzen ihrer früheren Verletzungen leidet, hat sich Sibella als tüchtige Jägerin erwiesen und zudem 18 Junge grossgezogen, seitdem sie auf Samara lebt. Als solche verkörpert sie den Geist von Samara, indem sie eine lebenswichtige Funktion zur Verjüngung der einst gefährdeten Existenz spielt. Diese aussergewöhnliche Wildkatze hat bis heute zu 2% der wilden Gepardenbevölkerung Südafrikas beigetragen
Es wird erzählt, dass der letzte wilde Gepard in diesem Gebiet vor 125 Jahren gesehen wurde. Geparde wurden vorallem im Great Karoo und Ostkap Südafrikas gejagt, deshalb macht die Erhaltung der Geparde, welche nach 125 Jahren als erste zurück sind, Geschichte. Teil von Sibella‘s und Samara‘s Erfolg zur Erhaltung ist darauf zurückzuführen, dass auf Samara keine Raubtierkonkurrenz besteht, welche in Big-5-Reservaten vorhanden ist. Ohne den Druck von natürlichen Raubtieren, wie Löwen oder Hyänen, ist die Gepardenbevölkerung Samaras in der Lage, zu gedeihen.
Samara ist in enger Zusammenarbeit mit „De Wildt Cheetah“ und „Wildlife Trust“ , damit dieser vom Aussterben bedrohten Tierrasse die besten Chancen zum Ueberleben gesichert werden können. Um möglichst wirksam zu sein, tauscht Samara seinen Gepardenbestand mit anderen Reservaten aus, damit der Erbfaktor so breit wie möglich gehalten werden kann.
